Deutsche Meisterschaft
Supermoto wächst. Die Deutsche Meisterschaft zeigt, wie viel Technik, Mut und Fahrerqualität in diesem Sport steckt.
Broken Head Supermoto Helme
Supermoto ist schwer zu erklären. Wenn Du nie SuMo gefahren bist, klingt es erstmal komplett sinnlos.
Motocross-Bike. Straßenreifen. Kurze Übersetzung. Breiter Lenker. Und dann fahren Leute damit plötzlich durch die Stadt, über Landstraßen, durchs Industriegebiet, über Schotter, durch Kurven, über abgesperrte Kartbahnen und teilweise quer durch Europa.
Aber genau DAS ist der Punkt. Supermoto war nie dafür gedacht, vernünftig zu sein. Supermoto ist direkt, frech, laut, beweglich und immer ein bisschen zu viel. Genau deshalb macht es so süchtig.
Wo Supermoto herkommt
Supermoto wurde nicht erfunden, damit Motorradfahren vernünftiger wird. Sondern um herauszufinden, wer der kompletteste Motorradfahrer ist.
Ende der 70er hatte Motorsport-Promoter Gavin Trippe eine Idee: Was passiert eigentlich, wenn man die besten Fahrer aus Motocross, Straßenrennsport und Flat Track gegeneinander antreten lässt?
Nicht jeder auf seiner Spezialstrecke. Sondern gemeinsam. Auf einer Strecke aus Asphalt, Dreck, Sprüngen und Drifts.
1979 entstand daraus in den USA die legendäre Rennserie Superbikers. Die Fahrer mussten plötzlich alles können: springen, driften, bremsen, Asphalt fahren, Dreck fahren und in jeder Sekunde das Bike kontrollieren.
Genau daraus entwickelte sich später das, was wir heute als Supermoto kennen: vielleicht die direkteste Form von Motorradfahren.
Supermoto Rennsport
Supermoto Rennsport kommt aus Amerika. Dort nennt man ihn Superbikers — nicht Superbike. Das ist etwas anderes.
Die Idee war brutal einfach: Fahrer aus Motocross, Straßenrennen und Dirttrack treten gegeneinander an. Nicht getrennt nach Disziplin. Sondern auf einer Strecke, die alles verlangt.
Über Frankreich, wo der Sport als Supermotard bekannt wurde, kam der Motorradsport schließlich zu uns. Deshalb blieb es bei dem Namen Supermoto. Seit etwa 1985 werden Sumo-Rennen immer beliebter.
Eine richtige Sumo-Strecke ist eine geniale Mischung aus Offroad und Straße: ungefähr 70–80 % Asphalt und 20–30 % Offroad- oder Motocross-Anteil. Für offizielle Supermoto-Strecken werden teils ganze Kartbahnen umgebaut, weil die engen, verwinkelten Kurven perfekt dazu passen.
Die Strecken führen über Asphalt, Hallenbereiche und Offroad-Abschnitte. Waghalsige Überholmanöver, Drifts in undenkbarer Schräglage und harte Sprünge im Offroad-Bereich machen Supermoto so faszinierend.
Wer Supermoto einmal live gesehen hat, versteht sofort: Das ist kein braves Rundendrehen. Das ist Kampf um Kontrolle, Linie, Bremspunkt und Mut.
Supermoto wächst. Die Deutsche Meisterschaft zeigt, wie viel Technik, Mut und Fahrerqualität in diesem Sport steckt.
Dazu kommen Marken- und Talentcups, zum Beispiel Nachwuchscups von KTM und ADAC, der Youngster Cup oder der ADMV Drift Cup.
Durch lockere Reglements sind teils Maschinen bis 1200 ccm möglich, auch wenn das wegen des hohen Gewichts eher die Ausnahme bleibt. In der Weltmeisterschaft gibt es die Klassen S1 und S2.
Warum Supermoto anders ist
Auf einer Supermoto geht es nicht nur darum, schnell zu sein. Es geht um Kontrolle, Gefühl, Linienwahl und Bike-Handling.
Du sitzt nicht einfach auf dem Motorrad. Du arbeitest mit ihm. Jede Kurve, jeder Bremspunkt, jeder Richtungswechsel und jeder kleine Drift sagt Dir sofort, ob Du wirklich bei der Sache bist.
Im Rennsport bestehen Supermoto-Strecken oft aus ungefähr 70–80 % Asphalt und 20–30 % Offroad-Anteil. Dazu kommen enge Kurven, harte Bremspunkte, Drifts, Sprünge und schnelle Richtungswechsel.
Grip, harte Bremspunkte, enge Kurven und diese Momente, in denen Du merkst, wie direkt Dein Bike reagiert.
Genau dann wird aus Motorradfahren ein Spiel aus Balance, Vertrauen, Körpergefühl und völliger Konzentration.
Supermoto sieht oft spektakulärer aus als viele andere Motorsportarten, weil das Motorrad ständig arbeitet. Und der Fahrer genauso.
Welche Motorräder fahren Supermoto?
Als Basis für Supermotos werden häufig Enduro-, Vollcross- oder andere Motorräder verwendet. Am beliebtesten sind Einzylinder. Zweizylinder kommen deutlich seltener vor.
Der Hubraum liegt in der Regel zwischen 125 und 700 ccm. Früher musste man sich eine Supermoto oft selbst umbauen. Heute bieten viele Hersteller fertige Sumos mit Straßenzulassung an.
Moderne Supermotos eignen sich perfekt für Landstraße, Stadt und Bergpässe. Oft sogar besser als Eigenumbauten, weil Federwege, Rahmen und Lenkgeometrie bereits optimiert sind.
Dazu kommen heute meist E-Starter und komplette Instrumentenkombis — statt Kickstarter und nur einem einfachen Tacho.
Was unterscheidet Supermoto von Enduro und Motocross?
Der Hauptunterschied liegt in der Abstimmung: Supermotos fahren auf Straßenreifen, oft auf 16,5 oder 17 Zoll, oder auf Slicks mit kleineren, dafür breiteren Felgen als klassische Stollenreifen.
Typisch sind vorne etwa 3,5 Zoll und hinten bis zu 6 Zoll Felgenbreite. Dazu kommen ein strafferes Fahrwerk, kürzere Federwege und stärkere Bremsanlagen als bei reinen MX-Maschinen.
Auch die Optik verändert sich: Schutzbleche, also Fender, sind bei Sumos oft gekürzt oder verkleinert. Alles wirkt kompakter, direkter und aggressiver.
Neben Enduro- und Motocross-Maschinen bieten viele namhafte Hersteller Supermotos mit Straßenzulassung an: KTM, Husqvarna, Aprilia, Ducati, MZ, Husaberg, Suzuki, Yamaha, Honda und sogar BMW.
Warum Supermoto-Fahrer andere Helme brauchen
Wenn Du Supermoto fährst, bewegt sich Dein Kopf ständig. Du schaust aktiv durch Kurven, sitzt weiter vorne, bewegst Dich stärker auf dem Motorrad und fährst oft mit viel Körperspannung.
Deshalb achten erfahrene Fahrer besonders auf geringes Gewicht, großes Sichtfeld, gute Belüftung, stabile Aerodynamik, angenehme Passform und Bewegungsfreiheit im Schulterbereich.
Bei einer Supermoto merkst Du jedes unnötige Gramm und jede schlechte Passform deutlich schneller als auf vielen anderen Motorrädern. Ein Helm, der auf einer kurzen Probefahrt okay wirkt, kann nach einem langen Nachmittag plötzlich nerven.
Ein guter Supermoto-Helm muss Dir freie Sicht geben, ruhig sitzen, gut belüften, mit MX-Brille funktionieren und bei schnellen Kopfbewegungen stabil bleiben. Er soll Dich nicht beschäftigen. Er soll Dich fahren lassen.
Unsere Supermoto-Empfehlung
Für Supermoto brauchst Du keinen Helm, der nur auf dem Produktfoto stark aussieht. Du brauchst einen Helm, der zu Bewegung, Blickführung, Brille, Belüftung, Schotter, Straße und völliger Eskalation passt.
| Bild | Modell | Farbe | Gewicht | Material | Belüftung | Verschluss | Norm | Warum für Supermoto? |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Broken Head Crosshelm Squadron Rebelution Camouflage Gold-Neon-Gelb | Gold, Grün | 1350 g | Polycarbonat | 8-fach / 8 Belüftungsöffnungen | DD-Verschluss + Ratschenverschluss | ECE R 22.05 | Exklusives Camouflage-Dekor mit Neon-Gelb und Gold, leichte Helmschale, herausnehmbares Innenfutter und zwei Verschlusssysteme für Straße, Gelände, Motocross und Supermoto. |
|
Broken Head Crosshelm Squadron Rebelution V3 Camouflage Rot | Camouflage Rot-Schwarz | 1350 g | Polycarbonat | 9-fach / 9 Belüftungsöffnungen | DD-Verschluss + Ratschenverschluss | ECE R 22.06 | Aggressiver Camouflage-Look, Bluetooth-Vorbereitung, herausnehmbares Innenfutter, verstellbares Helmschild und moderne ECE-22.06-Zulassung für Supermoto, Motocross und Gelände. |
|
Broken Head Crosshelm BND-Stealth Schwarz-Matt | Schwarz, Weiß | 1300 g | Polycarbonat | 8-fach / 14 Belüftungsöffnungen | Ratschenverschluss | ECE R 22.06 | Cleaner Schwarz-Matt-Look, Brillenkanal, Bluetooth-Vorbereitung, waschbares Innenfutter und starke Belüftung für Supermoto und Motocross. |
Welcher passt zu Dir?
Für Fahrer, die ein exklusives Camouflage-Dekor, 1350 g Gewicht, Doppel-D und Ratschenverschluss, waschbares Innenfutter und echten Supermoto-Charakter wollen.
Für Fahrer, die aggressiven Look, ECE 22.06, Brillenkanal, Sonnenblende und Camouflage-DNA wollen.
Für Fahrer, die keine Show brauchen. Schwarz. Direkt. Leicht. Aggressiv. Ohne buntes Kasperltheater.
Der größte Fehler beim Helmkauf
Genau dadurch entstehen viele Probleme, die Fahrer später dem Helm selbst zuschreiben.
„Der Helm ist laut.“ „Der zieht.“ „Ab Tempo nervt der Wind.“ Oft liegt das gar nicht am Helm. Sondern daran, dass er zu locker sitzt.
Sobald ein Helm minimal zu groß wird, entstehen Luftverwirbelungen: am Visier, an den Wangen und am Halsabschluss. Genau dort entstehen Windgeräusche, Zugluft und Unruhe.
Gerade auf einer Supermoto merkst Du das extrem schnell, weil Du oft aufrechter sitzt als auf Supersportlern und dadurch stärker im Fahrtwind bist.
| Helmgröße | XS | S | M | L | XL | XXL |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kopfumfang | 53–54 cm | 55–56 cm | 57–58 cm | 59–60 cm | 61–62 cm | 63–64 cm |
Warum Supermoto-Fahrer anders ticken
Du wolltest eigentlich nur kurz tanken. Dann siehst Du irgendwo einen Feldweg. Später landest Du auf einer Landstraße. Dann kommt ein Kollege dazu. Dann wird aus einer Stunde plötzlich ein kompletter Nachmittag.
Genau deshalb lieben so viele Fahrer Supermoto. Weil jede Fahrt komplett eskalieren kann. Im besten Sinn.
Supermoto ist keine Motorradkategorie. Es ist eher eine Einstellung: Feldwege sind Einladungen. Kreisverkehre sind Ideen. Umwege sind Pflicht. Und manchmal merkst Du erst, wie spät es ist, wenn die Tankanzeige blinkt.
Look fährt mit
Wenn Du eine Supermoto fährst, willst Du keinen Helm tragen, der aussieht, als wäre er aus einem langweiligen Behördenkatalog gefallen.
Supermoto war schon immer laut, emotional, unvernünftig und charakterstark. Deshalb findest Du bei Broken Head beides: komplett verrückte Designs und gleichzeitig Helme mit klaren, aggressiven Linien für Fahrer, die es reduzierter mögen.
BND. Black Edition. Dark Shadow. Schwarz. Direkt. Kompromisslos. Keine übertriebene Show. Aber auch garantiert nicht langweilig.
Der Unterschied zeigt sich draußen
Nach Stunden auf der Landstraße. Wenn die Sonne langsam untergeht. Wenn aus Asphalt plötzlich Schotter wird. Wenn Du seit Ewigkeiten unterwegs bist und eigentlich schon längst zuhause sein solltest.
Wenn der Helm wandert, drückt oder schwimmt, bist Du irgendwann nicht mehr im Flow.
Supermoto kann warm werden: Stadt, Stop-and-go, enge Passagen, langsame Drifts, Staub und Sommerhitze.
Nicht Marketing entscheidet. Nicht Datenblätter. Sondern dieses Gefühl, wenn Du den Helm aufsetzt und sofort weißt: Heute wird nicht nur gefahren. Heute wird irgendwas passieren.
FAQ
Viele Supermoto-Fahrer nutzen leichte Cross- oder MX-Helme mit großem Sichtfeld, guter Belüftung, Brillenkanal und geringem Gewicht.
Auf einer Supermoto bewegst Du Deinen Kopf aktiver als auf vielen anderen Motorrädern. Beim Bremsen, Driften, Schulterblick und bei schnellen Richtungswechseln merkst Du jedes unnötige Gramm.
MX-Brillen bieten ein offenes, breites Sichtgefühl und passen gut zu Crosshelmen. Gerade bei Schotter, Staub und wechselnden Bedingungen ist das für viele Fahrer angenehm.
Er sollte beim ersten Aufsetzen stramm sitzen, ohne Druckschmerzen zu verursachen. Die Wangenpolster dürfen eng anliegen, der Helm darf beim Kopfschütteln nicht wandern.
Entscheidend ist die gültige ECE-Zulassung. Modelle wie der Broken Head Crosshelm Squadron Rebelution, Squadron Rebelution V3 und BND Stealth sind mit ECE-Norm angegeben und damit für den Straßenverkehr in Europa geprüft.
Ja. Nutze den Helmfinder, den Größen-Guide oder kontaktiere Broken Head, wenn Du unsicher bist, welcher Helm zu Deinem Kopf und Fahrstil passt.
Broken Head Supermoto Helme
Broken Head baut Helme für echte Supermoto-Fahrer. Für Leute, die bei jedem Kreisverkehr Ideen bekommen, Feldwege eher als Einladung verstehen, spontan Umwege fahren, lieber fahren als planen und manchmal erst merken, wie spät es ist, wenn die Tankanzeige blinkt.
Broken Head kommt nicht aus irgendeinem sterilen Konzernbüro, sondern aus echter Motorradkultur. Genau so sollen sich unsere Supermoto-Helme anfühlen: leicht, direkt und bereit für völligen Unsinn.